Einführung von Wissensmanagement

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Ziele

Zur Vermeidung von Doppelarbeit und zur Zusammenführung und Rekombination unterschiedlicher Wissensquellen im Unternehmen, wird „Wissensmanagement 2.0“ in Unternehmen von stets größerer Bedeutung. Darunter versteht man die unternehmens-interne Nutzung von Social Media für den effizienten Umgang mit der Ressource Wissen, die Verknüpfung von Mitarbeitern und Wissensbeständen in deren Köpfen und neue Methoden der vernetzten Wissensdokumentation z.B. in Wikis. Diese Potenziale sollen auch in der Vorstandsverwaltung der IGM sowie in der Kooperation der Hauptamtlichen mit den vielen Ehrenamtlichen zum Einsatz kommen.

Vorgehen

Im Rahmen des Projekts erarbeiten Fraunhofer und IG Metall verschiedene Konzepte wie das in den Köpfen der Mitarbeiter verteilte Wissen über organisationale Ebenen hinweg mit Hilfe von Wikis und Blogs aufgenommen und verteilt werden kann. Ausgehend von einer Analyse der Wissensbestände und Informationsflüsse im Unternehmen, ist es das Ziel, eine bessere Transparenz über Wissensträger und vorhandenes unternehmensrelevantes Wissen zu erhalten. Die Herausforderungen bei der Umsetzung solcher Ansätze liegen in der Aktivierung der Mitarbeiter, diese Anwendungen aktiv in ihren Arbeitsalltag einzubeziehen und eigene Beiträge im Sinne des Aufbaus der kollektiven Intelligenz zu leisten. Der Schlüssel liegt in der Schaffung eines offenen Arbeitsumfelds und einer Arbeitskultur, in dem der Austausch der Mitarbeiter mittels der neuen Werkzeuge befördert wird. Das Fraunhofer IAO übernimmt im Rahmen des Projekt die Analyse der IST-Situation, die Konzeption der Social Media-Anwendungen für das Wissensmanagement, die Begleitung und Moderation der Einführung sowie die Evaluierung der Wirksamkeit der Maßnahmen.

Auftraggeber

IG Metall Vorstand